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Indiaca heißt eine Teamsportart, die dem Volleyball ähnelt: Zwei durch ein Netz getrennte Mannschaften mit fünf SpielerInnen versuchen, durch Spielzüge (Ballannahme, Stellen und Angriffsschlag) den Ball mit der Hand so in das Feld des Gegners zu schlagen, dass dieser nicht mehr regelgerecht zurück spielen kann.

Indiaca heißt aber auch das Spielgerät selbst. Die Indiaca ist ein flaches, gelbes Schaumstoff-Kissen, das zur Stabilisierung der Flugbahn mit vier großen, roten Puten-Federn versehen ist. Das Spiel ist sowohl für Zuschauer als auch Spieler sehr attraktiv. Indiaca ist ein Turnspiel mit geringem Verletzungsrisiko, bei dem Frauen und Männer, Jungen und Mädchen zusammen in einer Mannschaft spielen können. Es lässt sich relativ schnell erlernen.

Indiaca hat seine Wurzeln in Südamerika, dort gibt es ein ähnliches Spiel namens Peteca, das schon die Indianer gespielt haben, deshalb der Name „Indiaca“. Der Petecafederball wurde hier in Deutschland zum „Indiaca-Federball“ mit sehr guten Flugeigenschaften weiterentwickelt.  Nach volleyball-ähnlichen Regeln wurde es schon in den 50er Jahren in vielen Freizeitgruppen gespielt. In den Sportvereinen etablierte sich Indiaca als Wettkampfspiel erst viele Jahre später. Seit 1998 finden regelmäßig Deutsche Meisterschaften statt.

Der Indiaca-Weltverband, die Internationale Indiaca Association (IIA), wurde im Jahr 2000 in Berlin gegründet. Seit 2001 finden alle 4 Jahre Weltmeisterschaften statt, seit 2002 wird auch um den Worldcup für Vereinsmannschaften gespielt. Die deutschen Teams sind sehr erfolgreich. Alle amtierenden Worldcup-Sieger kommen aus Deutschland. Bei den Weltmeisterschaften 2008 glänzten die deutschen Nationalteams. Sie holten insgesamt fünf von sechs möglichen Goldmedaillen - darunter Malene Görg vom GV Salz - und einmal Silber.