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Der Deutsche Turnerbund hatte die besten Turnerinnen der modifizierten Kür LK1 ins bayrische Hösbach eingeladen um sich an den Geräten zu messen. Die Coblenzer Turngesellschaft entsandte in der Altersklasse 14/15 gleich zwei Turnerinnen. Anne Klamer und Julia Tabea Stein qualifizierten sich vor drei Wochen bei den Verbandsmeisterschaften.

Trotz des quirligen Durcheinanders und der räumlichen Enge in der Halle - es wurde mit doppeltem Kampfgericht gewertet - behielten die beiden 14- jährigen die Nerven. Am Sprung beeindruckte besonders Julia Tabea mit einem gebückten und sehr hohen Tsukahara. Nach dem zweiten Gerät, dem Barren, hatte Julia weit über einen Punkt Vorsprung vor Ihrer Trainingskollegin. Doch Annes beste Geräte kamen erst noch. Mit einer fantastischen Balkenübung, die mit 15,20 Punkten die höchste Wertung am so genannten Zitterbalken erhielt, hatte Anne dann die Nase vorne. Julia hatte leider einen Sturz zu verbuchen der sie 1 Punkt kostete. Der Boden sollte dann alles entscheiden. Beide Mädchen präsentierten ihre schwierigen, erst kürzlich neu choreografierten Bodenübungen sehr ausdrucksvoll und wurden mit hohen Wertungen der Kampfrichterinnen belohnt. 

Durch eine kleine Fehlentscheidung der Wertungsrichter, die per Videobeweis offensichtlich, aber nicht mehr korrigiert wurde, fehlten Julia Tabea nur 1/10tel zum Treppchenplatz. Sie wurde 4. mit 52,65 Punkten. Anne wurde mit fantastischen 54,35 Punkten Deutsche Vizemeisterin.

Ihre Trainerin Betti Fey war sichtlich zufrieden mit den Ergebnissen und lobt den Trainingsfleiß der Beiden, die regelmäßig 3 bis 4 mal pro Woche am Verbandsfördertraining des Turnverband Mittelrhein teilnehmen. 

"Und wenn wir erst mal die sehr guten Bedingungen der neuen Kunstturnhalle auf dem Asterstein nutzen können, wird auch der Sprung zurück zum Olympischen Programm wieder möglich sein!" so die abschließenden Worte von Fey.


Das Foto zeigt Verbandsfördertrainerin Betti Fey mit Julia Tabea Stein und Anne Klamer