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Max bester Europäer über 30 sek. Speed!

von: Steffi Ackermann
Zum letzten Mal wurde in Shanghai unter alleiniger Flagge des FISAC Weltverbandes die WM der Ropeskipper ausgetragen. Wie in anderen Sportarten auch gab es bisher 2 Weltverbände mit 2 entsprechenden Veranstaltungen, durch die sich auch in Deutschland in der Vergangenheit eine Zweiteilung der Ropeskippinggemeinde bemerkbar machte. Auf der einen Seite die FISAC mit ihrer WM, an der nach erfolgreicher Qualifikation nur die besten Ranking Platzierten der jeweiligen Länder teilnehmen durften. Auf der anderen Seite World Jump Rope eine Organisation mit Ursprung in Amerika mit ihrer Veranstaltung World Jump Rope Championchips an der bisher jeder ohne jegliche Qualifikation teilnehmen konnte. So kam es in der Vergangenheit vor, dass Skipper, die im Inland nicht an entsprechenden Meisterschaften teilgenommen haben, sich plötzlich Weltmeisterschaftsteilnehmer oder sogar Weltmeister nennen konnten. Sehr zum Missfallen der FISAC WM Teilnehmer, die entsprechende Qualifikationen durchlaufen mussten.

Tolle Leistungen bei Subtropischem Klima

(von Alina Remer und Thomas Roland)

(Mackenrodt/Shanghai) Ganz schön erschöpft begeben sich die Mackenrodter Rope Skipper in den kommenden Tagen auf die Heimreise von Shanghai in den Hunsrück. Mit im Gepäck haben sie ein unvergessliches Erlebnis, welches sie durch die Teilnahme an den Rope Skipping Weltmeisterschaften in China wohl nicht so schnell vergessen werden. Die sportlichen Ergebnisse, die sie dabei erzielt haben, waren für beinahe alle Reisenden zufriedenstellend.
Wie einige Experten bereits im Vorfeld annahmen, nutzten die asiatischen Sportler den Heimvorteil für sich. Somit drohen bei den Speed-Disziplinen nach den männlichen Springern nun auch die weiblichen Springerinnen ihrer europäischen Konkurrenz davon zu springen. In den Freesstyle-Disziplinen sind die Gewichte hingegen noch anders verteilt, aber auch das könnte sich schnell ändern. Ein gutes hat der Vormarsch der asiatischen Sportler aber auch für die europäischen Rope Skipper: Die große Sportnation China macht den Eindruck, als möchte sie die Sportart Rope Skipping zielgerichtet nach Olympia führen. Doch kommen wir zurück zum wesentlichen, nämlich den Mackenrodter Springerinnen, die bekanntlich das deutsche Team bei den Einzelwettkämpfen der „Junior World Championships“ stellten. Bei diesem Wettkampf waren insgesamt 30 Sportlerinnen am Start, darunter die drei Mädels vom Hunsrück.

Rope Skipping WM in der Weltmetropole Shanghai

Vor nicht allzu langer Zeit gehörte China sportlich gesehen im Rope Skipping zu den Schwellenländern. Das bedeutete, dass die chinesischen Rope Skipper ihr Talent international unter Beweis stellten, aber die großen Erfolge zunächst ausblieben. Das hat sich in den zurückliegenden Jahren grundlegend geändert. China stieg international zur erfolgreichsten Nation bei den männlichen Springern auf, was nicht zuletzt an einer systematischen Talentsuche und einer qualifizierten sportlichen Förderung liegt. Dass sich China bei dieser Entwicklung um die Ausrichtung einer Weltmeisterschaft bewarb, kann nur als konsequenter weiterer Schritt betrachtet werden. Die Bewerbung war erfolgreich und daher findet die diesjährige Weltmeisterschaft in der Zeit vom 24. Juli bis zum 2. August 2018 in der chinesischen Metropole Shanghai, die mit 23 Mio. Einwohnern zu den weltgrößten Städten zählt, statt.

Mackenrodter Nationalmannschaftsspringerinnen zur sportmedizinischen Untersuchung im Olympiastützpunkt Bad Kreuznach

Eine Teilnahme an einer Weltmeisterschaft ist ganz schön teuer. Insbesondere wenn die Reise in die Weltmetropole Shanghai führt. Neben den Reise- und Unterkunftskosten (einschließlich satter Visagebühren) sind auch die Startgebühren etc. von den Sportlern zu tragen. Daher suchen alle teilnehmenden Vereine natürlich nach Sponsoren. Die Suche beim TuS Mackenrodt verlief erfolgreich. Dank der Sponsorenhilfe gelang es den Rope Skippern vom TuS Mackenrodt die Finanzierungslücke zwischen dem Eigenanteil der Sportler und den Gesamtkosten zu decken. Den vielen Sponsoren sei an dieser Stelle dafür ganz allgemein und herzlich gedankt.
Eine Sponsoringanfrage ging auch an den Landessportbund Rheinland-Pfalz. Der Landessportbund engagierte sich auf unerwartete Weise, die von den Sportlern begeistert aufgenommen wurde. Luisa Weisner, Noelle Müller und Svenja Doll wurden zur sportmedizinischen Untersuchung in den Olympiastützpunkt Bad Kreuznach eingeladen. In der Leistungssportförderung des Landessportbundes ist die Kostenübernahme der sport-medizinischen Untersuchungen für Landeskaderathleten fest verankert. Durch ihre Qualifikation zur Weltmeisterschaft sind unsere Athletinnen für diese Förderung geeignet. Da traf es sich sehr gut, dass für Sophia Backhaus als Mitglied der Eliteförderung in Rheinland-Pfalz der Untersuchungstermin ohnehin anstand. Was soll ich lange schreiben, fragen wir doch die Sportlerinnen wie es ihnen im Sportmedizinischen Institut ergangen ist.

Rope Skipper engagieren sich für die KTV Niederwörresbach

(Lahnstein) Keine Frage war es für die Rope Skipper des Turnverbandes Mittelrhein der KTV Niederwörresbach nach den erlittenen Hochwasserschäden zu helfen. Bei den Mittelrhein-meisterschaften der Einsteiger (E4) wurde über die Zerstörung der wertvollen Turngeräte berichtet und für viele Springer, Kampfrichter, Teilnehmer, dem Orga-Team und den Zuschauern war es selbstverständlich mit einer Spende zu helfen. So kamen 344,14 Euro zusammen, welche der KTV zur Verfügung gestellt wurden. Unser Foto zeigt die SpringerInnen und KampfrichterInnen aus Neuwied, Bad Münster am Stein-Ebernburg, Seesbach, Nister, Oberstein, Mackenrodt und Lahnstein sowie Mitglieder des Orgateams.
Foto: Arnold Adam